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Eberhard-Bernatzki-Preis 2013 für vorbildliche Jugendarbeit

Hier findet Ihr die Spielberichte unserer Trainer/Trainerinnen zu den Spielen unserer Mädchen-Teams in der Saison 2013/14:

U17-Juniorinnen
Viertel-Finale AOK-Pokal Berlin
10.04.2013     1.FC Lübars vs. SV Schmöckwitz-Eichwalde 2:1 (2:1) - HM
 

Nachdem die Schmöckwitzerinnen in der 1. Pokalrunde auswärts beim FC Internationale souverän mit 7:2 bestanden
hatten, mussten wir im Viertel-Finale den weiten Weg in der Woche nach Lübars antreten und durften uns auf dem
Kunstrasen mit dem aktuellen Tabellenführer der Berliner Verbandsliga messen. Keine leichte Aufgabe für uns als Landesligist
gegen den klaren Favoriten und „Bundesliga-Anwärter“, aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze …

Der lange Weg über die Stadtautobahn war mühsam und das Spiel musste deshalb 15 Minuten später beginnen. Leider
mussten wir kurzfristig auch auf drei Stammspielerinnen verzichten, dennoch hatten wir ein spielstarkes und motiviertes
Team mit 14 Spielerinnen zusammen. Danke an dieser Stelle an Armanda und Emmy von unseren C-Mädchen für Eure
Unterstützung! Mit einem 4-4-2-System starteten wir in die Begegnung und haben von Anfang an Druck auf Ball und
Gegner spätestens ab der Mittellinie gemacht. Es entwickelte sich ein schnelles und körperbetontes Spiel, natürlich
konnten dabei viele Spielerinnen des 1.FC Lübars punktuell ihre technische und spielerische Klasse unter Beweis stellen.
Na und? Geschickt machten wir die Räume eng und versuchten unser Konterspiel über außen und zwei schnelle Spitzen
aufzusetzen. Das gelang uns sehr eindrucksvoll und wurde bereits in der 11.Spielminute belohnt - mit einem  sehenswerten
Konter über rechts nach langem Einwurf von Caro in die Tiefe auf Pia, die dann schön quer auf Bella auflegte und zur
1:0 Führung einnetzte. Lübars war sichtlich überrascht, agierte nervös und versuchte mit langen Bällen schnell das Mittelfeld
zu überbrücken. Doch meist bekamen wir noch einen Fuß dazwischen und konnten die Bälle nach vorne verteidigen.
Unsere kopfballstarke Innenverteidigung mit Celine und Jojo stand weitestgehend sicher, ab und an jedoch zu tief und die
Abstände zwischen unseren beiden Viererketten luden Lübars zu viel Ballbesitz im Mittelfeld ein. Mit einem schönem Spielzug
aus dem zentralen Mittelfeld in die Tiefe über unsere linke Seite konnte die Nr.4 der Gastgeberinnen  überlegt zum
1:1-Ausgleich einschieben.  Mit viel Mühe, etwas Glück und einer zweifelhaften (Nicht-Abseits-)-Entscheidung durch den jungen
Schiedsrichter konnte der Verbandsligist mit einer 2:1-Führung in die Halbzeit gehen. Schade, aber auch mit solchen
Entscheidungen muss man im Fußball leben und dieses als Erfahrungen abhaken.

Für die zweiten 40. Minuten hatten wir uns viel vorgenommen und wollten die noch offene Partie nicht schenken.
Verstärktes Pressing im Mittelfeld und schnelles Umschaltspiel mit Torabschluss hatten wir uns vorgenommen. Beide
Teams sahen ihre Chance auf den Einzug ins Halbfinale, auf beiden Seiten nahmen die Zweikampfsituationen um den Ball zu.
Meine Anerkennung an beide Teams, da es dennoch entsprechend fair und mit Respekt der Spielerinnen untereinander ablief.
Leider musste unsere  hervorragend aufspielende Pia nach 55 Minuten verletzt den Platz verlassen, oft hatte sie die
Abwehrreihe(n) von Lübars mit schnellen Dribblings in Schwierigkeiten bringen können. Das Spiel ging mit hohem Tempo
hoch und runter, wir konnten die Gegnerinnen jetzt etwas weiter vor unserem Strafraum stellen und das Pass-Spiel der
Heimelf unterbinden, so dass recht selten echte Torgefahr aufkam.

Mit zunehmender Spielzeit bekamen die Schmöckwitzerinnen durch aufopferungsvollen Kampf und eine hohe Einsatz-
und Laufbereitschaft das Spiel immer mehr in den Griff und erzielten wieder mehr Torgefahr. Wir stellten auf eine
Dreier-Abwehr-Kette um und schoben abwechselnd Celine, Caro und Jojo mit nach vorne. Nach einem direkten Freistoß
an die Latte haben wir unsere Chance zum Ausgleich in der 70. Minute knapp verpasst, schnelleres Umschalten im Kopf
und eine Fußspitze an der richtigen Stelle hätten uns sehr hier geholfen. Wir warfen nun alles nach vorne, unser Spielsystem
war logischerweise etwas unsortiert im „3-4-3“. Lübars erarbeitete sich zunehmend Kontersituationen, konnte aber keinen
Angriff mehr zählbar in ein Tor umsetzen. Die letzten zehn Minuten gehörten dem Landesligisten aus Schmöckwitz-Eichwalde.
Das 2:2, aber auch das 3:1 lag in der Luft. Mit etwas mehr Ballbesitz hatten wir noch 1-2 gefährliche Situationen, die aber die
Lübarserinnen mit hohem Aufwand klären und so das 2:1 über die Zeit bringen konnten. Am Ende gewannen die Favoritinnen
vom 1.FCL, den Zuschauern wurde ein schnelle Spiel und ein typisch umkämpfter Pokal-Fight geboten. 

Die U17-Juniorinnen des SVS spielten in „schwarz-rot“ und im „4-4-2“ mit folgenden Spielerinnen:

Mathilde – Bine, Celine, Jojo, Isa, Melinda - Chantal, Lisa, Caro, Bella, Emmy -  Pia, Armanda, Chrissi

Mein Fazit: 

Ein Klassenunterschied war über die Spielzeit nicht zu erkennen, wir haben Vieles bzw. Alles richtig gemacht, mit ein
wenig mehr Glück (und etwas mehr Spielzeit) wäre uns DIE Pokal-Sensation fast noch geglückt. Alle Spielerinnen des
SVS haben die taktischen Vorgaben und Ziele zu 100% umgesetzt, eine prima Team-Leistung! Mit noch mehr
Konzentration, mehr Kommunikation untereinander und „einfach mal aufs Tor hauen“ …. wer weiß das schon?
Und die Trainer(-innen) beider Teams müssen nicht immer einer Meinung sein. Ich bin super stolz auf meine Mädels,
das war große Klasse - weiter so! Den Spielerinnen und dem Trainerteam des 1.FC Lübars gratulieren wir zum
Einzug ins Halbfinale und wünschen eine erfolgreiche Rückrunde in der Meisterschaft!

Heiko Melzer / Trainer U17-Juniorinnen
 

U17-Juniorinnen
1. Runde AOK-Pokal Berlin
17.08.2013     FC Internationale vs. SV Schmöckwitz-Eichwalde 2:7 (0:5) - HM

Nach 14 Tagen Vorbereitung und zwei gewonnen Testspielen starten die B-Mädchen des SVS endlich in die Pflichtspiele der Saison 2013/14
mit der POKAL-Runde. Am Samstag, 17.08.2013 waren wir zu Gast beim FC Internationale in Schöneberg, immerhin der Pokal-Finalist der letzten
Saison und ein Favorit auf die Meisterschaft aus der Berliner Verbandsliga. Alles war gerichtet: blauer Himmel, grüner Rasen, sympathische Fans,
aber auch 27 Grad im Schatten machten beiden Teams richtig zu schaffen. Im Hinblick auf nur 12 Meisterschaftsspiele  in 9 Monaten in der
Landesliga, wollten wir uns mit dem Pokal-Wettbewerb ein paar mehr Spiele verschaffen. Und das gelang den (vielen neuen) B-Mädchen des
SV Schmöckwitz-Eichwalde sehr eindrucksvoll. In Bestbesetzung mit 14 Spielerinnen gingen wir von der ersten Minute an offensiv zu Werke und
spielten schnell, direkt und mit dem ersten Blick in die Tiefe unsere Kombinationen runter. Die INTER-Mädels waren sichtlich überrascht von diesem
hohen Spielniveau, mit viel Laufbereitschaft und Kampf um jeden Ball. Nach 5 Minuten hätten wir schon mit zwei Treffern vorne liegen können,
Latte und Pfosten und eine gute Torhüterin der Schönebergerinnen standen noch im Wege. Sehenswert aus der Viererkette oder der 6er-Position
eröffneten wir variabel das Spiel über die beiden Außen oder eben mit Steilpass oder Dribbling durchs Zentrum. Die individuelle Klasse einiger
Spielerinnen der Heimelf reichte nicht aus, um unserer fast dauerhaften Sturmflut standzuhalten. So stand es hochverdient und dennoch etwas
überraschend (nur) 5:0 zur Halbzeit. In Summe ein Spiel mit viel Tempo und schnellem Pass-Spiel auf hohem Niveau. Ein Klassenunterschied war
zu keinem Zeitpunkt zu erkennen. Nach dem Seitenwechsel kam INTER besser ins Spiel, war aber zumeist noch berechenbar mit langen Bällen,
die wir mit unserer Vierer-Kette sicher abfangen konnten. Es schlichen sich nun verständlicher Weise aufgrund der hohen Beweglichkeit und
sommerlichen Temperaturen ein paar Unkonzentriertheiten in unser Spiel ein. INTER kam kurz nach Wiederanpfiff durch einen Stellungsfehler in
unserer Abwehr zum 1:5, was wir eigentlich verhindern wollten. Aber im Pokal zählt nun mal nur das Weiterkommen und mit dem 7:2-Erfolg der
Gäste aus Schmöckwitz wurde wieder etwas Pokalgeschichte geschrieben. Wir nahmen in der Halbzeit viele Positionswechsel vor, alle unsere
14 Spielerinnen kamen zum Einsatz und mit dem Abpfiff konnten sich die SVS-Mädels den verdienten Applaus von der Tribüne abholen.
Das war eine sehr geschlossene Teamleistung, wer die Tore macht ist egal, Hauptsache wir machen am Ende immer eine Bude mehr als
unsere Gegnerinnen … J Ein toller Fußballsamstag - Herzlichen Glückwunsch Mädels, das war eine ganz tolle Sache und Fußball auf sehr,
sehr hohem Niveau. Nun ist die „Los-Fee“ gefordert, wir wollen ein Heimspiel und freuen uns auf den nächsten Spielpartner im Viertel-Finale
des AOK-Pokals. Mit Stern 1900 und Hertha 03 wurden ja schon weitere Favoriten in der ersten Pokal-Runde gestürzt.
Glückwunsch an die Spielerinnen und das Trainerteam vom Friedrichshagener SV und dem Adlershofer BC zum Erreichen der nächsten Runde.

Für die U17-Juniorinnen des SVS spielten und kämpften:
Mathi, Jojo, Celine, Bine, Isa, Franzi, Luisa, Kim, Caro, Larissa, Chantal, Pia, Lisa und Bella